{"id":376,"date":"2023-06-02T07:54:18","date_gmt":"2023-06-02T05:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/kfd-dipperz.de\/?page_id=376"},"modified":"2024-07-04T15:25:16","modified_gmt":"2024-07-04T13:25:16","slug":"gruendungsgeschichte-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kfd-dipperz.de\/?page_id=376","title":{"rendered":"Gr\u00fcndungsgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-544 aligncenter\" src=\"http:\/\/kfd-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild-Kirche-aussen-34cb60199d0bd10cg76904552944baff8-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"394\" height=\"262\" srcset=\"http:\/\/kfd-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild-Kirche-aussen-34cb60199d0bd10cg76904552944baff8-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/kfd-dipperz.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Bild-Kirche-aussen-34cb60199d0bd10cg76904552944baff8-1.jpg 461w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><\/p>\n<p>Bereits im Jahre 1917 \u00e4u\u00dferten bei Jugendexerzitien Jungfrauen aus Dipperz bei Herrn Pfarrer Ney den Wunsch nach einem Jungfrauenverein.<\/p>\n<p>Herr Pfarrer Ney meldete sodann das Bed\u00fcrfnis am Generalvikariat in Fulda an. Am Pfingstmontag des darauffolgenden Jahres, also 1918, fand die feierliche Errichtung nach der 1. Vorstandswahl mit 42 angemeldeten Jungfrauen statt.<\/p>\n<p>Der Titel war \u201eMaria Himmelfahrt\u201c und 2. Patronin war die Hl. Agnes. Diese katholische Vereinigung nannte man Kongregation. Am 14. Mai 1918 hat der damalige Bischof von Fulda diese <strong>marianische Jungfrauenkongregation<\/strong> &nbsp; urkundlich in die Kirche aufgenommen und den dortigen Pfarrer Wilhelm Ney sowie seine Nachfolger zum Direktor der \u201eCongregation cum jure substitutionis\u201c (eine katholische Vereinigung mit dem Recht der Erg\u00e4nzung) ernannt.<\/p>\n<p>Die Vollziehung einer solchen Gr\u00fcndung musste aber durch den hochw\u00fcrdigsten General, die Erzbruderschaft mit Sitz in Regensburg, best\u00e4tigt werden.<\/p>\n<p>Reger Briefwechsel und Entwicklungsschwierigkeiten verz\u00f6gerten \u00fcber mehrere Jahre die rechtzeitige Eintragung und die \u00dcbersendung des sogenannten \u201eAggregationsdiploms\u201c. Das Wirken des Vereins aber war genehmigt.<\/p>\n<p>Das Vereinsleben bl\u00fchte auf. Es erfolgten regelm\u00e4\u00dfige Zusammenk\u00fcnfte, und im Jahre 1925 wurde eine 1. Vereinsfahne angeschafft. F\u00fcr deren Weihe war wiederum eine Vollmacht des Bischofs von Fulda erforderlich, die auch eingeholt wurde.<\/p>\n<p>In den nachfolgenden Jahren (also nach 1917) gliederte sich aus der ehemaligen Jungfrauenkongregation der&nbsp;<strong>christliche M\u00fctterverein Dipperz<\/strong> heraus. Es waren 17 Mitglieder beigetreten.<\/p>\n<p>\u201eDamit nun dieselben der geistigen Vorteile teilhaftig werden, d\u00fcrfte die Angliederung in die Erzbruderschaft n\u00f6tig sein. Es wird ergebenst ersucht, diese g\u00fctigst bewirken zu wollen.&nbsp;<\/p>\n<p>So schrieb Pfr. Wilhelm Ney an das Generalvikariat in Fulda und im Februar 1929 erhielten die Dipperzer Frauen dann endlich die Errichtungsurkunde sowie das \u201eAggregationsdiplom\u201c f\u00fcr den neugegr\u00fcndeten M\u00fctterverein nebst einem B\u00fcchlein mit den Satzungen des Vereins.<\/p>\n<p>Die Kosten betrugen 3 Mark und wurden an die Bistumskasse eingezahlt. Mitgliederstand im Mai 1929 war bereits: 26 und Pr\u00e4ses war Herr Pfarrer Ney, kirchliche Versammlungen fanden viertelj\u00e4hrlich statt. Im Jungfrauenverein waren es 15 Mitglieder unter 20 Jahre und 50 Mitglieder \u00fcber 20 Jahre.<\/p>\n<p>Es existiert noch das damalige Mitgliederverzeichnis mit den Namen der Mitglieder bis zum Jahre 1963, hier wurden alle Beitritte innerhalb von 45 Jahren aufgelistet, insgesamt 396 Namen. Der Verein bestand wohl ganz ungezwungen und frei. Hier\u00fcber bestehen keine Aufzeichnungen oder Protokolle.<\/p>\n<p>Im Jahre 1983 fand die erste Wahlveranstaltung der&nbsp;<strong>Frauen- und M\u00fcttergemeinschaft<\/strong> statt, die sieben Jahre lang aktiv in Dipperz wirkte. Nach vielen und langen \u00dcberlegungen bestand dann der Wunsch, sich dem Verband der&nbsp;<strong>kfd<\/strong> (Katholische Frauen Deutschlands) anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndungsversammlung war am 03.10.1990, dem ersten neuen Nationalfeiertag nach der Wiedervereinigung Deutschlands, dem Tag der Deutschen Einheit. Als&nbsp;<strong>Gr\u00fcndungsdatum<\/strong> mit Eintragung beim Di\u00f6zesanverband Fulda gilt der <strong>01. Januar 1991.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Jahr ihres Bestehens z\u00e4hlte die kfd St. Antonius Dipperz 51 Gr\u00fcndungsmitglieder, davon waren 2 Frauen unter 30 Jahre, 16 Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, 20 Frauen zwischen 50 und 65 Jahren und 13 Frauen \u00fcber 65 Jahre. Pr\u00e4ses war bis zum Jahre 2009 Pfarrer Michael Frh. von L\u00fcninck.<\/p>\n<p>Heute besteht der Verein aus 80 Mitgliedern (Stand 04.07.24), einer Sprecherin\/Kassierin und aus mehreren einzelnen Teams, in denen kfd-Frauen aktiv mitwirken und unser Pr\u00e4ses ist Pfarrer Piotr Kownacki.<\/p>\n<p>Foto:privat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits im Jahre 1917 \u00e4u\u00dferten bei Jugendexerzitien Jungfrauen aus Dipperz bei Herrn Pfarrer Ney den Wunsch nach einem Jungfrauenverein. Herr Pfarrer Ney meldete sodann das Bed\u00fcrfnis am Generalvikariat in Fulda an. Am Pfingstmontag des darauffolgenden Jahres, also 1918, fand die feierliche Errichtung nach der 1. Vorstandswahl mit 42 angemeldeten Jungfrauen statt. 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